Sie verwende einen alten Browser, der nicht alle von dieser Seite bereitgestellten Funktionen unterstützt. Bitte laden Sie sich eine neue Version eines Browser herunter z.B. einen von diesen: Firefox, Opera, Chrome, Safari, Internet Explorer.
Bitte aktivieren Sie Javascript es wird z.B. benötigt um das Menu immer zu sehen. Weitere Hinweise siehe Bing oder Google.
Saarbrücken
Mehr Vorhersagen: Wetter vorhersage 21 tage
12
6
3
9

Silvester in NYC, am Times Square, irgendwo da mittendrin standen wir ;-) 

New Year's Eve at TSQ we stood somewhere in the middle of the crowd ;-)

Alles Gute für 2009 und die kommenden Herausforderungen, wo immer ihr seid (vielleicht wieder am TSQ) und was immer ihr tut!!! 

All the best for 2009 and the comming challenges wherever you are (maybe at TSQ) and what ever you do!!!

Auch die historisch betrachtet zweiten Hauptstadt der USA (1790-1800) Philadelphia haben wir besichtigt. Auch dazu später mehr.

An Weiberfasching hieß es zunächst Abschied nehmen. Jens hatte seinen letzten Arbeitstag und vor allem danach jede Menge Stress. Nach der Arbeit sollte es noch schnell per Kleinflugzeug über New York gehen und dann war (seine) zweite Farewell Party, in New York angesagt. Es galt Weiberfasching zu feiern und in der Loreley. konnte man auch meinen, man wäre in Köln und nicht in einer deutschen (kölschen) Bar mitten in New York. Amtssprache, war wieder einmal Deutsch und die meisten der Gäste waren verkleidet. auch ein paar Amerikaner feierten das zweite Halloween mit, weil sie es entweder aus Deutschland oder aus den Vorjahren kannten. Nach einer langen Party und dementsprechend kurzer Nacht, mussten wir dann zur Arbeit, während Jens erfolgreich seine Reise zum günstigen, aber schlecht gelegenen JFK Airport antrat. Dieses Mal kam er, im Gegensatz zu seiner Hinreise sogar mit seinen Koffern an, auch wenn er zwischenzeitlich in Düsseldorf seinen Anschlussflug verpasste.

Auch der Wintersport soll in den USA nicht zu kurz kommen. Gestern waren wir in Camelback Snowtuben (sind mit einem Schlauch einen Schneeberg runter gerutscht). Bei strahlendem Sonnenschein und 32 Grad Fahrenheit (0 Grad Celsius) kamen leider nicht nur wir auf diese Idee und so mussten wir leider immer wieder anstehen, bevor wir auf einem Förderband den Hügel hochfahren durften, den wir dann leider viel zu schnell mit den Gruppen- Zweier- oder Einzeltubes wieder unten waren. Alles in allem ein riesen Spaß, wir werden sicherlich nochmal ins Wintersportgebiet fahren, zum Snowtubing, Skifahren oder Snowboarden.

Heute heißt es wieder "Er kommt - Knight Rider - Ein Auto, ein Computer, ein Mann. (in dieser Reihenfolge) Knight Rider - Ein Mann und sein Auto kämpfen gegen das Unrecht."

Auf Englisch heißt das dann "Knight Rider - A shadowy flight into the dangerous world of a man who does not exist. Michael Knight, a young loner on a crusade to champion the cause of the innocent, the helpless, the powerless, in a world of criminals who operate above the law.", was mit der deutschen Übersetzung nichts zu tun hat.

Mal sehen, ob das Intro so bleibt, da jetzt Michael Knight's Sohn die Rolle des Verbrecherjägers übernimmt. Michael Arthur Long wurde am 9. Januar 1949 geboren und am 8. August 1982 für tot erklärt und lebt seitdem als Michael Knight. Somit wäre er fast 60 und sicherlich zu alt, für den damals gepflegten Lebensstill. KITT hat auch ein neues Aussehen bekommen was man hier deutlich erkennen kann und steht natürlich nicht mehr für Knight Industries Two Thousand sondern, wie praktisch im Englischen für Knight Industries Three Thousand.

Mal sehen wie der Film so ist und ob das Ganze dann wieder in Serie geht. Heute Abend gleich nach dem Finale der ebenfalls neu aufgelegten American Gladiators geht es los.

Ein Auto was spricht ist ja heute schon fast normal, zu mindestens das Navigationssystem kann man per Sprache bedienen und das Handy, kann per Sprache eine Verbindung herstellen. Die Datenübertragung ist heute per UMTS eigentlich auch nicht mehr das Problem. Insgesamt wären wir aber in der KI froh, wenn wir an nährend an alle Funktion von KITT ran kämen.

Inzwischen wurde diese neu aufgelegte Serie wieder eingestellt den hohen Produktionskosten wegen.

 

Am Freitag stand das Museum of Modern Arts, typisch amerikanisch hier nur als Abkürzung MOMA bezeichnet auf dem Programm. Eigentlich kommen Siemensianer immer an kostenlose Karten, aber wir hatten uns für den eintrittstfreien Freitag entschieden. Um Punkt 17 Uhr ging es los. Natürlich war um diese Uhrzeit mit gewissen Beeinträchtigungen zu rechnen und so dauert es mehr als 1 1/2 Stunden bis wir dann endlich das Ziel erreicht hatten. Das Hundewetter hat seinen Teil dazu beigetragen und leider kamen wir auch nicht trocken dort an. Danach ging es zum Times Square und dort erst mal ins Hardrock Café etwas essen. Das Army Anwerbungsbüro am Times Square ist, wegen eines Anschlags seit Mitte dieser Woche, geschlossen und wird nun noch schärfer bewacht. Nach dem Hardrockcafé ging es dann am bereits geschlossenen Spielzeugladen mit dem Riesenrad vorbei zum M&M Store, den unsere Neuen unbedingt sehen wollten. Danach wollten Alle aus der MOMA Gruppe heim, nur ich bin noch ins Greenwich Village, was aufgrund einer verfehlten U-Bahn Station diesmal gar nicht so leicht zu finden war, da ich auf der ganz anderen Seite ankam und natürlich keine Karte etc. dabei hatte. Nach einem ruhigen Abend ist dann etwas passiert, was ich in New York eigentlich für ausgeschlossen gehalten hatte. An der Pavonia Station rief jemand Alex. Tja, Siemensianer sind immer und überall und jetzt kann man noch nicht mal mehr in der Weltstadt unerkannt abends weggehen ;-)

Eigentlich wollte ich ja immer in "the garden", aber ich hatte es aus verschiedenen Gründen nicht geschafft und eigentlich auch schon abgeschrieben. Beim Kaffee kam uns dann die Idee, die Nets hatten letztes Heimspiel, ob es den noch Karten gäbe. Auf den verschiedenen Internetseiten gab es zwar noch Karten, aber leider konnte man die sich nur zuschicken lassen und dafür waren wir (ausnahmsweise) wirklich zu spät dran. Also ging es Richtung garden, mal sehen was sich ergab. Auf dem Weg dorthin wurde man mehrfach angesprochen, ob man Karten verkaufen würde, was die Hoffnungen schwinden ließ. Auch die lange Schlange am Schalter, an dem die überteuerten zurückgegangenen Karten wieder verkauft wurden ließ nichts Gutes ahnen.

Beim rausgehen hatten wir dann Glück und konnten Karten erwerben und das sogar zum normalen Preis!

Das Basketballspiel ging dann sehr verhalten los, es ging ja auch um nichts mehr. Ende des 1./ Anfang des 2. Viertels ging es dann deutlich bergauf und man sah, dass es ein NBA Spiel war!

Während der Pause gab es dann sogar einen Heiratsantrag und alle (vor allem die Amis) griffen ausgiebig beim kostenlosem Essen und Trinken zu, was gesponsert wurde, weil es das letzte Spiel war.

Die zweite Hälfte war deutlich besser als die erste, auch wenn die Nicks wieder einmal verloren! Eine Gruppe Engländer über uns versuchte mehrfach die La Ola einmal ganz rumgehen zu lassen, einen Brauch, den die Amis nicht/ kaum kanten. Da sie gewöhnt sind unterhalten/ animiert zu werden anstatt selber Stimmung im Stadion/ der Arena zu machen, ging die Welle dann leider immer nur maximal 3/4 rum.

The garden ist eine ganz andere Arena, der von der Tradition und Faszination lebt, ganz anders als die modernen Arenen, wie z.B. in Newark, die wir zum Eishockeyspiel besucht hatten.

 

Wegen des Wetters lange verschoben wurde auch dieser Trip kurzfristig bei der letzten Gelegenheit realisiert. Das Wetter war nicht so schlecht, die Sicht war gut und es hat nicht geregnet und so ging es relativ spontan los.

Als wir endlich durch die Sicherheitskontrolle waren, war die Fähre gerade weg, so dass wir wieder warten mussten. Dann ging es mit der Fähre an der Freiheitsstatur vorbei. Da man leider nicht mehr ganz hochkommt haben wir uns gespart überhaupt hochzugehen und somit eine weitere Sicherheitskontrolle gespart. Einmal um die Insel rum, die Aussicht auf Manhattan genossen und dann wieder zurück auf die Fähre, damit wir Ellis Island auch noch sehen konnten.

Dort ist leider ziemlich viel abgesperrt und man kann eigentlich nur in das Gebäude gehen, das die Geschichte dieses Orts beinhaltet und selbst zu dieser gehört.

Am letzten Abend ging es in die Luft! Nachdem ich mittags mit den Kollegen Essen war, die Zwischenzeit zum letzten shoppen genutzt hatte und sogar noch Zeit gefunden hatte die letzten Kleinigkeiten bei Siemens zu machen (wie z. B. noch alle Collagen zu unterschreiben) ging es nach Linden zum Sportflughafen.

Dort angekommen führte Stefan unser Pilot einen Check des Fliegers durch, während wir, vor allem Moni, eifrig Fotos machten. Nach einer kurzen Einweisung was uns erwartet ging es dann los. Ich durfte sogar auf dem Pilotensitz Platz nehmen!!!  Da Stefan Fluglehrer ist, fliegt er immer auf der anderen Seite. Kaum in der Luft sah man schon die Flüsse Brooklyn, die Freiheitsstatur und die Skyline von Manhattan. Über den East River ging es vorbei am UN Headquarter, dann im Bogen über den Central Park und dem Hudson River. Aus der Luft konnte man noch einmal Hoboken und den Ground Zero von oben sehen. Schließlich ging es dann vorbei am Finance District und Staten Island wieder Richtung New Jersey. Wir erhielten von der Flugüberwachung noch die seltene Genehmigung direkt über den Flughafen von Newark zu fliegen und landeten dann wohl behalten wieder in Linden.

An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an Stefan für dieses Erlebnis! Hoffe, dass du in NYC bist, wenn ich mal wieder da bin, dann wiederholen wir das!

 

Morgens war die Welt noch in Ordnung. Der ICE nach Hamburg kam pünktlich in Berlin an und wir kamen in Hamburg mit lediglich 10 Minuten Verspätung an, die wir den Baustellen am Hamburger Hauptbahnhof verdankten, wie mir ein mitreisender Bahnangestellter versicherte.

In Berlin hatte ich mir verschiedene Optionen für die Heimfahrt von Hamburg nach Saarbrücken geben lassen und so wusste ich, dass ein ICE um 16:24 einer um 17:24 und der letzte um 18:24 Uhr ging. Der um 16:24 war zu knapp, der um 17:24 Uhr hatte keinen guten Anschluss und ich wäre letztendlich nur 10 Minute früher in Saarbrücken gewesen. Also war ich um 18:24 Uhr pünktlich im Hamburger Hauptbahnhof und der ICE Richtung Frankfurt fuhr auch pünktlich ab. Bis Fulda ging dann ach alles glatt sieht man mal von einer einfallenden Horde Jugendlicher in den ICE ab, die gleich einen ganzen Wagen räumten mit angeblich reservierten Plätzen.

Kurz hinter Fulda blieb der Zug dann plötzlich stehen und es war stockdunkel. Im IT Kleinkind Abteil, in dem ich inzwischen mit einer Medizinstudentin, die, wie ich, an ihrem Mac arbeitet und einem Vertreter, der sich DVDs mit einem Ipaq anschaute, dachten wir zuerst wir sind in einem Tunnel. Leider stellte sich das als Irrtum heraus und die Durchsage, wir werden nach Fulda zurückgeschleppt ließ nichts Gutes erahnen. In Fulda standen wir dann erstmals, dort wurden erst mal ICEs gesammelt. Als dann der 4. ICE ankam war kam die Durchsage, wir mussten den ersten ICE räumen. Also versuchten wir in den ICE auf dem Gleis gegenüber zu kommen, dessen Weiterfahrt sich auf unbestimmte Zeit verzögerte, wie immer wieder über Lautsprecher kam. Unser ICE fuhr dann in die Richtung ab, aus der wir kamen und mit ihm die Logistik, die für die mittlerweile 2500 Menschen auf dem kleinen Bahnhof dringend benötigt wurde.

Beim Versuch etwas zu Essen und zu Trinken zu kaufen erfuhr ich dann zufällig, dass ein Zug nach Richtung Frankfurt fahren sollte. Also schnell wieder hoch, den Koffer und die Anderen holen und auf das entsprechenden Gleis. Der Zug wurde nirgends offiziell angekündigt und war dementsprechende leer, wurde allerdings an den nächsten Kleinbahnhöfen aufgefüllt. Der Zug endete wie angekündigt in Langensebold. (Da fiel uns allen der Titel es fährt ein Zug nach nirgendwo ein) Dort standen viel zu viele Menschen auf dem viel zu kleinem Bahnhof im nirgendwo. Der Tunnel im Bahnhof war zu allem Überfluss noch Knöcheltief überflutet und der versprochene Schienenersatzverkehr (bei Normaldeutschen auch Bus genannt) war natürlich nicht da und so standen wir im nirgendwo und mussten telefonisch ein Taxi organisieren und dann auch abfangen, vor alle den Anderen!

Zu Viert, mit meinen Leidensgenossen aus dem IT Abteil und einer Bekannten der Studentin ging es dann nach Frankfurt zum Hauptbahnhof. Dort sollte um 2:24 Uhr ein ICE Richtung Mannheim fahren. Der dortige Service Point war hoffnungslos überlaufen und so beschlossen wir etwas zum trinken kaufen zu besorgen. Um 2:24 Uhr kam dann die Durchsage, der ICE ist 10 Minuten zu spät! Und tatsächlich fuhr kurz vor 2:40 Uhr ein ICE unter Beifall in den Hauptbahnhof ein.

Der Schaffner im Zug war eigentlich nur noch daran interessiert möglichst wenig aufzufallen, fragte aber noch nach den Fahrkarten, wollte die aber nur noch im vorbeigehen sehen. Natürlich wurde er aufgehalten und gefragt, wie es den weiterging. Für mich hatte er nur den Hinweis, ich sollte in Mannheim am Service Point nachfragen, wie ich nach Saarbrücken komme und auch sonst hatte er erschreckend wenige Informationen, wie es den wohin weitergeht. In Mannheim angekommen, gab es dann die nächste unangenehme Überraschung. Der komplette Bahnhof war zu! So gab es auch keinen Service Point an dem man was nachfragen konnte und man war nachts um 3 Uhr auf sich gestellt. Ich wusste, dass bis morgens um 6 Uhr nichts mehr in meine Richtung geht und dann würde ich in Kaiserslautern eine weitere Stunde warten. Also fragte ich noch ein paar umstehende, ob sie Richtung Kaiserslautern/ Saarbrücken müssten, hatte aber keinen Erfolg. Also nahm ich mir alleine ein Taxi, was bis nach Saarbrücken mehr als das Doppelte der Bahnfahrkarte Hamburg ? Saarbrücken kostete. Immerhin war ich dann um 5:15 Uhr endlich daheim angekommen.

 

Liebe Bahn AG.

Sie können sicher nichts dafür, dass es Unwetter gibt und das Bäume und andere Gegenstände auf die Gleise fliegen und die Oberleitungen abreisen. Dafür mache ich ihnen keinen Vorwurf, sehr wohl aber für die mangelnden bzw. nicht vorhandene Informationspolitik und das schlichtweg katastrophale Krisenmanagement. Wir leben im Zeitalter der Information und die Mitarbeiter der Bahn hatten keine. In Fulda standen sie in Trauben zusammen, wahrscheinlich um sich gegenseitig um schützen. Obwohl ihre Funkgeräte permanent quäkten hatten sie weniger Informationen, als die Reisenden die sich immer per Handy informierten. Somit konnten sie auch keine Informationen weitergeben und das Chaos nahm seinen Lauf. Es ist weder möglich mitten in der nach 2500 Menschen in Fulda in Hotels unterzubringen und es war der Bahn AG aus nicht nachvollziehbaren Gründen offensichtlich auch nicht möglich Schienenersatzverkehr für die beschädigten Teilstrecken einzurichten. Unmöglich finde ich aber dann den Verweis auf Bahnhöfe, die längst geschlossen sind bzw. das diese Bahnhöfe geschlossen werden, im sicheren Wissen da kommen noch Hunderte, die liegengeblieben sind.

 

Fazit:

 

Bei der Bahn gibt es offensichtlich kein funktionierendes Krisenmanagement, welches solche Fälle effizient und schnell löst und auch im Zeitalter der Informationstechnologie, weiß niemand irgendetwas was nicht in einem Fahrplan sowieso steht, der aber situationsbedingt schon lange keine Gültigkeit mehr hat. Hier kann man z. B. von den Amerikanern einiges lernen, die solche Situationen viel spontaner und besser managen anstatt einfach das normale Programm abzuspielen, festzustellen, dass das nicht funktioniert und dann plan- und hilflos dazu stehen, wie es die Bahn vertreten durch ihre Mitarbeiter tut.

 

P.S: Mittlerweile hat die Bahn die Taxifahrt Mannheim- Saarbrücken bezahlt! An dieser Stelle Danke, auch wenn ich für die Gesamtreisekosten bequem in knapp 2 Stunden hätte fliegen können.

Nach dem ersten Sieg seit 12 Jahren bei einer EM präsentierte sich die deutsche Mannschaft im zweiten Gruppenspiel in einer katastrophalen Verfassung. Von Beginn an auf unerklärliche Weise total verändert gegenüber dem ersten Spiel, wurde die Ordnung nie gefunden. Die zweite Halbzeit brachte leider auch keinerlei Besserung, dafür aber ein paar Überraschungen. Das Odonkor vor Schweinsteiger eingewechselt wurde war die erste. Schweinsteiger hätte das Spiel wahrscheinlich besser ordnen können als es Odonkor tat. Er wurde später dann eingewechselt fiel aber auch nicht weiter auf außer durch seine Frustaktion, die zur roten Karte führte. Bemerkenswert war noch, dass er Ballack die Kapitänsbinde bringen musste, die er in der Kabine vergessen hatte. Passte zum Spiel und zeigt auch die Einstellung am gestrigen Tag! Die nie vorhandene Ordnung in der Abwehr ging dann nach der dritten Einwechslung (Kuranyi für Fritz) völlig verloren.

Somit steht jetzt gegen Österreich ein Entscheidungsspiel an, um wenigstens das dritte EM-Vorrundenaus in Folge zu verhindern. Erst danach sollte man gegebenenfalls an weitere Aufgaben denken, wie ein mögliches schweres Spiel gegen Portugal im Viertelfinale.

 

Das Bekenntnis von Dr. Zwanziger zu Joachim Löw ist nett, die Erfahrung mit Rudi Völler lehrt aber, dass kein Bundestrainer nach einem EM- Vorrundenaus haltbar ist, egal was davor war (gute WM) oder danach sein wird (bei Völler immerhin die WM im eigenen Land)

Hoffen wir auf eine erneute 180 Grad Wende, damit wir im dritten Spiel gegen Österreich das zeigen, was die Mannschaft gegen Polen gezeigt hat. Ansonsten hat es die Mannschaft nicht verdient ins Viertelfinale einzuziehen und damit zu den besten 8 in Europa zu gehören.

Am Wochenende war ich in Hamburg. Hamburg da war doch noch was. Nach meiner mehr als chaotischen Heimfahrt im Mai nicht nur mit der Bahn(siehe früherer Eintrag) muss ich zugeben hatte ich kein Vertrauen mit der Bahn Heim zu fahren. Also ging es mit zwei Kollegen mit dem Auto von Hamburg nach Frankfurt. Dort kamen wir um 16:10 Uhr an.

Ich wusste nicht, wann der nächste Zug nach Stuttgart ging, also rein in den Bahnhof und den Schalter gesucht. Nach einer unfreundlichen Abfuhr am ersten gefundenen Schalter, weil der nur für die 1. Klasse war dann die Überraschung.

Der Zug fuhr um 16:21 Uhr. Mittlerweile war es schon 16:17 Uhr, aber es war kein Problem die Fahrkarte noch zu bekommen und den Weg zum Zug zurückzulegen.

So kam ich tatsächlich fast pünktlich (5 Minuten sind ja laut Bahn auch noch pünktlich) in Stuttgart an. Fazit so macht Bahnfahren Spaß und wirklich Sinn!

Als ich die USA im Frühjahr Richtung Heimat verließ fuhr ich schon durch ganze Straßen, in denen an praktisch jedem Haus ein "for sale" Schild hing. Damals war es eine Immobilienkrise eventuell auch eine Kreditkrise.

Niemand hätte aber wohl damit gerechnet, dass es bald keine Investmentbanken geben würde und das Bush, dessen Zeit nicht nur am Rockefeller ablief in seinen letzten Tagen etwas tun müsste, dass er immer ablehnte. Er muss in der aktuellen Situation masiv in dne Markt eingreifen. Dies missfiel seiner Partei, die den 700 Milliarden Dollar Plan auch erstmal prompt durchfallen liess und dass, obwohl es jetzt auch auf die Schnelligkeit ankommt.

Versuchte Clinton in den letzten Tagen als Präsident Frieden in den nahen Osten zu bringen, so muss nun Bush Dinge versuchen zu retten, die auch durch seine Politik und das wichtigste Ereignis seiner Amtszeit (den 11. September) ausgelöst wurden. An seiner Rede merkt man, dass er gerne würde, wenn er könnte, dass ihm der Rückhalt aber fehlt, weil die Abgeordneten an ihre eigene Wiederwahl wichtiger ist und weil es den Wählern (noch) nicht vermittelbar ist, dass es sinnvoll ist jetzt die Wall Street zu retten, bevor die Wirtschaft in einer langen Rezession steckt, die dann auch alle Bundesstaaten und die ganze Welt betrifft.

Hoffen wir, dass diesmal etwas besseres nachkommt und warten die spannende Wahl mitten in der Finanzkrise ab.

Adventskalender: www.adventskalender.net/mp3-adventskalender/adventskalender001.htm

Jetzt geht es los nach Budapest. Morgen frei und dann eine Woche AAMAS Konferenz, nonstop.

Schon wieder nach Frankfurt und von da diesmal nach Madrid.

Nach dem ersten Sieg seit 12 Jahren bei einer EM präsentierte sich die deutsche Mannschaft im zweiten Gruppenspiel in einer katastrophalen Verfassung. Von Beginn an auf unerklärliche Weise total verändert gegenüber dem ersten Spiel, wurde die Ordnung nie gefunden. Die zweite Halbzeit brachte leider auch keinerlei Besserung, dafür aber ein paar Überraschungen. Das Odonkor vor Schweinsteiger eingewechselt wurde war die erste. Schweinsteiger hätte das Spiel wahrscheinlich besser ordnen können als es Odonkor tat. Er wurde später dann eingewechselt fiel aber auch nicht weiter auf außer durch seine Frustaktion, die zur roten Karte führte. Bemerkenswert war noch, dass er Ballack die Kapitänsbinde bringen musste, die er in der Kabine vergessen hatte. Passte zum Spiel und zeigt auch die Einstellung am gestrigen Tag! Die nie vorhandene Ordnung in der Abwehr ging dann nach der dritten Einwechslung (Kuranyi für Fritz) völlig verloren.

Somit steht jetzt gegen Österreich ein Entscheidungsspiel an, um wenigstens das dritte EM-Vorrundenaus in Folge zu verhindern. Erst danach sollte man gegebenenfalls an weitere Aufgaben denken, wie ein mögliches schweres Spiel gegen Portugal im Viertelfinale.

 

Das Bekenntnis von Dr. Zwanziger zu Joachim Löw ist nett, die Erfahrung mit Rudi Völler lehrt aber, dass kein Bundestrainer nach einem EM- Vorrundenaus haltbar ist, egal was davor war (gute WM) oder danach sein wird (bei Völler immerhin die WM im eigenen Land)

Hoffen wir auf eine erneute 180 Grad Wende, damit wir im dritten Spiel gegen Österreich das zeigen, was die Mannschaft gegen Polen gezeigt hat. Ansonsten hat es die Mannschaft nicht verdient ins Viertelfinale einzuziehen und damit zu den besten 8 in Europa zu gehören.

Am Wochenende war ich in Hamburg. Hamburg da war doch noch was. Nach meiner mehr als chaotischen Heimfahrt im Mai nicht nur mit der Bahn(siehe früherer Eintrag) muss ich zugeben hatte ich kein Vertrauen mit der Bahn Heim zu fahren. Also ging es mit zwei Kollegen mit dem Auto von Hamburg nach Frankfurt. Dort kamen wir um 16:10 Uhr an.

Ich wusste nicht, wann der nächste Zug nach Stuttgart ging, also rein in den Bahnhof und den Schalter gesucht. Nach einer unfreundlichen Abfuhr am ersten gefundenen Schalter, weil der nur für die 1. Klasse war dann die Überraschung.

Der Zug fuhr um 16:21 Uhr. Mittlerweile war es schon 16:17 Uhr, aber es war kein Problem die Fahrkarte noch zu bekommen und den Weg zum Zug zurückzulegen.

So kam ich tatsächlich fast pünktlich (5 Minuten sind ja laut Bahn auch noch pünktlich) in Stuttgart an. Fazit so macht Bahnfahren Spaß und wirklich Sinn!

Als ich die USA im Frühjahr Richtung Heimat verließ fuhr ich schon durch ganze Straßen, in denen an praktisch jedem Haus ein "for sale" Schild hing. Damals war es eine Immobilienkrise eventuell auch eine Kreditkrise.

Niemand hätte aber wohl damit gerechnet, dass es bald keine Investmentbanken geben würde und das Bush, dessen Zeit nicht nur am Rockefeller ablief in seinen letzten Tagen etwas tun müsste, dass er immer ablehnte. Er muss in der aktuellen Situation masiv in dne Markt eingreifen. Dies missfiel seiner Partei, die den 700 Milliarden Dollar Plan auch erstmal prompt durchfallen liess und dass, obwohl es jetzt auch auf die Schnelligkeit ankommt.

Versuchte Clinton in den letzten Tagen als Präsident Frieden in den nahen Osten zu bringen, so muss nun Bush Dinge versuchen zu retten, die auch durch seine Politik und das wichtigste Ereignis seiner Amtszeit (den 11. September) ausgelöst wurden. An seiner Rede merkt man, dass er gerne würde, wenn er könnte, dass ihm der Rückhalt aber fehlt, weil die Abgeordneten an ihre eigene Wiederwahl wichtiger ist und weil es den Wählern (noch) nicht vermittelbar ist, dass es sinnvoll ist jetzt die Wall Street zu retten, bevor die Wirtschaft in einer langen Rezession steckt, die dann auch alle Bundesstaaten und die ganze Welt betrifft.

Hoffen wir, dass diesmal etwas besseres nachkommt und warten die spannende Wahl mitten in der Finanzkrise ab.

Adventskalender: www.adventskalender.net/mp3-adventskalender/adventskalender001.htm

Jetzt geht es los nach Budapest. Morgen frei und dann eine Woche AAMAS Konferenz, nonstop.

Schon wieder nach Frankfurt und von da diesmal nach Madrid.

90. Geburtstag meiner Oma!

Meine Oma feiert heute ihren 90. Geburtstag! Herzlichen Glückwusch auch an dieser Stelle.

Natürlich wird das Ganze absolut kein Dinner for one oder der 90. Geburtstag wie im berühmten Sketch.

Abreise Deutschland ab in die USA

Nach dem ganzen hin und her mit dem Visum, den Versicherungen und was sonst noch so alles an Papierkram zu erledigen war, hatte ich es dann Ende November geschafft. Früh morgens ging es nach Frankfurt und von dort direkt nach Newark.

Bei Mainz hatte sich ein Unfall ereignet, der leider einen ziemlichen Stau nach sich zog. Schließlich haben wir es aber doch noch zum Flughafen geschafft. Dort angekommen musste ich an die berühmt berüchtigte Stoiber Transrapid Rede denke, da wir noch ewig zum Gate unterwegs waren und der Flug schon mehrfach aufgerufen wurde.

Nach einem langen Flug stand dann die letzte Hürde an. Die Einreise in die USA. Entgegen aller im Vorfeld gehörten Horrorgeschichten, war das aber kein Problem. Der Beamte fragte aus welchem Teil Deutschlands ich komme und kannte sogar das Saarland und erwiderte umgehend direkt an der französischen Grenze. Nach einem mangels Kleingeld gescheiterten Versuch Marco anzurufen, der mich dankenswerterweise vom Flughafen abholte, haben wir uns dann gefunden. Eigentlich wollte ich jetzt direkt zu meiner Gastfamilie, aber Marco wollte unbedingt noch zu Siemens.

Nachdem wir bei Siemens rauskamen, war es schon dunkel, was ein neues Problem aufwarf. Da mein Leihwagen schon bereit stand und ich am nächsten Tag auch arbeiten musste, entschieden wir es zu wagen. Ich sollte ihm folgen, ein Unterfangen, was natürlich angesichts des Verkehrs hier relativ schnell zum ersten Mal schief ging. Nach einer Weile und etwas Sucherei hatten wir es dann geschafft und ich war nach einem langen Tag endlich bei meiner Gastfamilie.

New York war immerhin für ein Jahr die erste Hauptstadt der USA (1789-1790). Ich bin gerade dabei the city zu entdecken.

Eines vorweg, eigentlich ist es die dritte Hauptstadt der USA, aber die zweite die ich besucht habe. Weihnachten 2007 haben wir in der heutigen Hauptstadt der USA, Washington (D.C.) verbracht. Mehr dazu bald hier.

Eines vorweg, eigentlich ist es die dritte Hauptstadt der USA, aber die zweite die ich besucht habe. Weihnachten 2007 haben wir in der heutigen Hauptstadt der USA, Washington (D.C.) verbracht. Mehr dazu bald hier.

Meine Oma feiert heute ihren 90. Geburtstag! Herzlichen Glückwusch auch an dieser Stelle.

Natürlich wird das Ganze absolut kein Dinner for one oder der 90. Geburtstag wie im berühmten Sketch.

Nach dem ganzen hin und her mit dem Visum, den Versicherungen und was sonst noch so alles an Papierkram zu erledigen war, hatte ich es dann Ende November geschafft. Früh morgens ging es nach Frankfurt und von dort direkt nach Newark.

Bei Mainz hatte sich ein Unfall ereignet, der leider einen ziemlichen Stau nach sich zog. Schließlich haben wir es aber doch noch zum Flughafen geschafft. Dort angekommen musste ich an die berühmt berüchtigte Stoiber Transrapid Rede denke, da wir noch ewig zum Gate unterwegs waren und der Flug schon mehrfach aufgerufen wurde.

Nach einem langen Flug stand dann die letzte Hürde an. Die Einreise in die USA. Entgegen aller im Vorfeld gehörten Horrorgeschichten, war das aber kein Problem. Der Beamte fragte aus welchem Teil Deutschlands ich komme und kannte sogar das Saarland und erwiderte umgehend direkt an der französischen Grenze. Nach einem mangels Kleingeld gescheiterten Versuch Marco anzurufen, der mich dankenswerterweise vom Flughafen abholte, haben wir uns dann gefunden. Eigentlich wollte ich jetzt direkt zu meiner Gastfamilie, aber Marco wollte unbedingt noch zu Siemens.

Nachdem wir bei Siemens rauskamen, war es schon dunkel, was ein neues Problem aufwarf. Da mein Leihwagen schon bereit stand und ich am nächsten Tag auch arbeiten musste, entschieden wir es zu wagen. Ich sollte ihm folgen, ein Unterfangen, was natürlich angesichts des Verkehrs hier relativ schnell zum ersten Mal schief ging. Nach einer Weile und etwas Sucherei hatten wir es dann geschafft und ich war nach einem langen Tag endlich bei meiner Gastfamilie.

New York war immerhin für ein Jahr die erste Hauptstadt der USA (1789-1790). Ich bin gerade dabei the city zu entdecken.

Eines vorweg, eigentlich ist es die dritte Hauptstadt der USA, aber die zweite die ich besucht habe. Weihnachten 2007 haben wir in der heutigen Hauptstadt der USA, Washington (D.C.) verbracht. Mehr dazu bald hier.

Silvester in NYC, am Times Square, irgendwo da mittendrin standen wir ;-) 

New Year's Eve at TSQ we stood somewhere in the middle of the crowd ;-)

Alles Gute für 2009 und die kommenden Herausforderungen, wo immer ihr seid (vielleicht wieder am TSQ) und was immer ihr tut!!! 

All the best for 2009 and the comming challenges wherever you are (maybe at TSQ) and what ever you do!!!

Auch die historisch betrachtet zweiten Hauptstadt der USA (1790-1800) Philadelphia haben wir besichtigt. Auch dazu später mehr.

An Weiberfasching hieß es zunächst Abschied nehmen. Jens hatte seinen letzten Arbeitstag und vor allem danach jede Menge Stress. Nach der Arbeit sollte es noch schnell per Kleinflugzeug über New York gehen und dann war (seine) zweite Farewell Party, in New York angesagt. Es galt Weiberfasching zu feiern und in der Loreley. konnte man auch meinen, man wäre in Köln und nicht in einer deutschen (kölschen) Bar mitten in New York. Amtssprache, war wieder einmal Deutsch und die meisten der Gäste waren verkleidet. auch ein paar Amerikaner feierten das zweite Halloween mit, weil sie es entweder aus Deutschland oder aus den Vorjahren kannten. Nach einer langen Party und dementsprechend kurzer Nacht, mussten wir dann zur Arbeit, während Jens erfolgreich seine Reise zum günstigen, aber schlecht gelegenen JFK Airport antrat. Dieses Mal kam er, im Gegensatz zu seiner Hinreise sogar mit seinen Koffern an, auch wenn er zwischenzeitlich in Düsseldorf seinen Anschlussflug verpasste.

Auch der Wintersport soll in den USA nicht zu kurz kommen. Gestern waren wir in Camelback Snowtuben (sind mit einem Schlauch einen Schneeberg runter gerutscht). Bei strahlendem Sonnenschein und 32 Grad Fahrenheit (0 Grad Celsius) kamen leider nicht nur wir auf diese Idee und so mussten wir leider immer wieder anstehen, bevor wir auf einem Förderband den Hügel hochfahren durften, den wir dann leider viel zu schnell mit den Gruppen- Zweier- oder Einzeltubes wieder unten waren. Alles in allem ein riesen Spaß, wir werden sicherlich nochmal ins Wintersportgebiet fahren, zum Snowtubing, Skifahren oder Snowboarden.

Heute heißt es wieder "Er kommt - Knight Rider - Ein Auto, ein Computer, ein Mann. (in dieser Reihenfolge) Knight Rider - Ein Mann und sein Auto kämpfen gegen das Unrecht."

Auf Englisch heißt das dann "Knight Rider - A shadowy flight into the dangerous world of a man who does not exist. Michael Knight, a young loner on a crusade to champion the cause of the innocent, the helpless, the powerless, in a world of criminals who operate above the law.", was mit der deutschen Übersetzung nichts zu tun hat.

Mal sehen, ob das Intro so bleibt, da jetzt Michael Knight's Sohn die Rolle des Verbrecherjägers übernimmt. Michael Arthur Long wurde am 9. Januar 1949 geboren und am 8. August 1982 für tot erklärt und lebt seitdem als Michael Knight. Somit wäre er fast 60 und sicherlich zu alt, für den damals gepflegten Lebensstill. KITT hat auch ein neues Aussehen bekommen was man hier deutlich erkennen kann und steht natürlich nicht mehr für Knight Industries Two Thousand sondern, wie praktisch im Englischen für Knight Industries Three Thousand.

Mal sehen wie der Film so ist und ob das Ganze dann wieder in Serie geht. Heute Abend gleich nach dem Finale der ebenfalls neu aufgelegten American Gladiators geht es los.

Ein Auto was spricht ist ja heute schon fast normal, zu mindestens das Navigationssystem kann man per Sprache bedienen und das Handy, kann per Sprache eine Verbindung herstellen. Die Datenübertragung ist heute per UMTS eigentlich auch nicht mehr das Problem. Insgesamt wären wir aber in der KI froh, wenn wir an nährend an alle Funktion von KITT ran kämen.

Inzwischen wurde diese neu aufgelegte Serie wieder eingestellt den hohen Produktionskosten wegen.

 

Am Freitag stand das Museum of Modern Arts, typisch amerikanisch hier nur als Abkürzung MOMA bezeichnet auf dem Programm. Eigentlich kommen Siemensianer immer an kostenlose Karten, aber wir hatten uns für den eintrittstfreien Freitag entschieden. Um Punkt 17 Uhr ging es los. Natürlich war um diese Uhrzeit mit gewissen Beeinträchtigungen zu rechnen und so dauert es mehr als 1 1/2 Stunden bis wir dann endlich das Ziel erreicht hatten. Das Hundewetter hat seinen Teil dazu beigetragen und leider kamen wir auch nicht trocken dort an. Danach ging es zum Times Square und dort erst mal ins Hardrock Café etwas essen. Das Army Anwerbungsbüro am Times Square ist, wegen eines Anschlags seit Mitte dieser Woche, geschlossen und wird nun noch schärfer bewacht. Nach dem Hardrockcafé ging es dann am bereits geschlossenen Spielzeugladen mit dem Riesenrad vorbei zum M&M Store, den unsere Neuen unbedingt sehen wollten. Danach wollten Alle aus der MOMA Gruppe heim, nur ich bin noch ins Greenwich Village, was aufgrund einer verfehlten U-Bahn Station diesmal gar nicht so leicht zu finden war, da ich auf der ganz anderen Seite ankam und natürlich keine Karte etc. dabei hatte. Nach einem ruhigen Abend ist dann etwas passiert, was ich in New York eigentlich für ausgeschlossen gehalten hatte. An der Pavonia Station rief jemand Alex. Tja, Siemensianer sind immer und überall und jetzt kann man noch nicht mal mehr in der Weltstadt unerkannt abends weggehen ;-)

Eigentlich wollte ich ja immer in "the garden", aber ich hatte es aus verschiedenen Gründen nicht geschafft und eigentlich auch schon abgeschrieben. Beim Kaffee kam uns dann die Idee, die Nets hatten letztes Heimspiel, ob es den noch Karten gäbe. Auf den verschiedenen Internetseiten gab es zwar noch Karten, aber leider konnte man die sich nur zuschicken lassen und dafür waren wir (ausnahmsweise) wirklich zu spät dran. Also ging es Richtung garden, mal sehen was sich ergab. Auf dem Weg dorthin wurde man mehrfach angesprochen, ob man Karten verkaufen würde, was die Hoffnungen schwinden ließ. Auch die lange Schlange am Schalter, an dem die überteuerten zurückgegangenen Karten wieder verkauft wurden ließ nichts Gutes ahnen.

Beim rausgehen hatten wir dann Glück und konnten Karten erwerben und das sogar zum normalen Preis!

Das Basketballspiel ging dann sehr verhalten los, es ging ja auch um nichts mehr. Ende des 1./ Anfang des 2. Viertels ging es dann deutlich bergauf und man sah, dass es ein NBA Spiel war!

Während der Pause gab es dann sogar einen Heiratsantrag und alle (vor allem die Amis) griffen ausgiebig beim kostenlosem Essen und Trinken zu, was gesponsert wurde, weil es das letzte Spiel war.

Die zweite Hälfte war deutlich besser als die erste, auch wenn die Nicks wieder einmal verloren! Eine Gruppe Engländer über uns versuchte mehrfach die La Ola einmal ganz rumgehen zu lassen, einen Brauch, den die Amis nicht/ kaum kanten. Da sie gewöhnt sind unterhalten/ animiert zu werden anstatt selber Stimmung im Stadion/ der Arena zu machen, ging die Welle dann leider immer nur maximal 3/4 rum.

The garden ist eine ganz andere Arena, der von der Tradition und Faszination lebt, ganz anders als die modernen Arenen, wie z.B. in Newark, die wir zum Eishockeyspiel besucht hatten.

Wegen des Wetters lange verschoben wurde auch dieser Trip kurzfristig bei der letzten Gelegenheit realisiert. Das Wetter war nicht so schlecht, die Sicht war gut und es hat nicht geregnet und so ging es relativ spontan los.

Als wir endlich durch die Sicherheitskontrolle waren, war die Fähre gerade weg, so dass wir wieder warten mussten. Dann ging es mit der Fähre an der Freiheitsstatur vorbei. Da man leider nicht mehr ganz hochkommt haben wir uns gespart überhaupt hochzugehen und somit eine weitere Sicherheitskontrolle gespart. Einmal um die Insel rum, die Aussicht auf Manhattan genossen und dann wieder zurück auf die Fähre, damit wir Ellis Island auch noch sehen konnten.

Dort ist leider ziemlich viel abgesperrt und man kann eigentlich nur in das Gebäude gehen, das die Geschichte dieses Orts beinhaltet und selbst zu dieser gehört.

Am letzten Abend ging es in die Luft! Nachdem ich mittags mit den Kollegen Essen war, die Zwischenzeit zum letzten shoppen genutzt hatte und sogar noch Zeit gefunden hatte die letzten Kleinigkeiten bei Siemens zu machen (wie z. B. noch alle Collagen zu unterschreiben) ging es nach Linden zum Sportflughafen.

Dort angekommen führte Stefan unser Pilot einen Check des Fliegers durch, während wir, vor allem Moni, eifrig Fotos machten. Nach einer kurzen Einweisung was uns erwartet ging es dann los. Ich durfte sogar auf dem Pilotensitz Platz nehmen!!!  Da Stefan Fluglehrer ist, fliegt er immer auf der anderen Seite. Kaum in der Luft sah man schon die Flüsse Brooklyn, die Freiheitsstatur und die Skyline von Manhattan. Über den East River ging es vorbei am UN Headquarter, dann im Bogen über den Central Park und dem Hudson River. Aus der Luft konnte man noch einmal Hoboken und den Ground Zero von oben sehen. Schließlich ging es dann vorbei am Finance District und Staten Island wieder Richtung New Jersey. Wir erhielten von der Flugüberwachung noch die seltene Genehmigung direkt über den Flughafen von Newark zu fliegen und landeten dann wohl behalten wieder in Linden.

An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an Stefan für dieses Erlebnis! Hoffe, dass du in NYC bist, wenn ich mal wieder da bin, dann wiederholen wir das!

 

Morgens war die Welt noch in Ordnung. Der ICE nach Hamburg kam pünktlich in Berlin an und wir kamen in Hamburg mit lediglich 10 Minuten Verspätung an, die wir den Baustellen am Hamburger Hauptbahnhof verdankten, wie mir ein mitreisender Bahnangestellter versicherte.

In Berlin hatte ich mir verschiedene Optionen für die Heimfahrt von Hamburg nach Saarbrücken geben lassen und so wusste ich, dass ein ICE um 16:24 einer um 17:24 und der letzte um 18:24 Uhr ging. Der um 16:24 war zu knapp, der um 17:24 Uhr hatte keinen guten Anschluss und ich wäre letztendlich nur 10 Minute früher in Saarbrücken gewesen. Also war ich um 18:24 Uhr pünktlich im Hamburger Hauptbahnhof und der ICE Richtung Frankfurt fuhr auch pünktlich ab. Bis Fulda ging dann ach alles glatt sieht man mal von einer einfallenden Horde Jugendlicher in den ICE ab, die gleich einen ganzen Wagen räumten mit angeblich reservierten Plätzen.

Kurz hinter Fulda blieb der Zug dann plötzlich stehen und es war stockdunkel. Im IT Kleinkind Abteil, in dem ich inzwischen mit einer Medizinstudentin, die, wie ich, an ihrem Mac arbeitet und einem Vertreter, der sich DVDs mit einem Ipaq anschaute, dachten wir zuerst wir sind in einem Tunnel. Leider stellte sich das als Irrtum heraus und die Durchsage, wir werden nach Fulda zurückgeschleppt ließ nichts Gutes erahnen. In Fulda standen wir dann erstmals, dort wurden erst mal ICEs gesammelt. Als dann der 4. ICE ankam war kam die Durchsage, wir mussten den ersten ICE räumen. Also versuchten wir in den ICE auf dem Gleis gegenüber zu kommen, dessen Weiterfahrt sich auf unbestimmte Zeit verzögerte, wie immer wieder über Lautsprecher kam. Unser ICE fuhr dann in die Richtung ab, aus der wir kamen und mit ihm die Logistik, die für die mittlerweile 2500 Menschen auf dem kleinen Bahnhof dringend benötigt wurde.

Beim Versuch etwas zu Essen und zu Trinken zu kaufen erfuhr ich dann zufällig, dass ein Zug nach Richtung Frankfurt fahren sollte. Also schnell wieder hoch, den Koffer und die Anderen holen und auf das entsprechenden Gleis. Der Zug wurde nirgends offiziell angekündigt und war dementsprechende leer, wurde allerdings an den nächsten Kleinbahnhöfen aufgefüllt. Der Zug endete wie angekündigt in Langensebold. (Da fiel uns allen der Titel es fährt ein Zug nach nirgendwo ein) Dort standen viel zu viele Menschen auf dem viel zu kleinem Bahnhof im nirgendwo. Der Tunnel im Bahnhof war zu allem Überfluss noch Knöcheltief überflutet und der versprochene Schienenersatzverkehr (bei Normaldeutschen auch Bus genannt) war natürlich nicht da und so standen wir im nirgendwo und mussten telefonisch ein Taxi organisieren und dann auch abfangen, vor alle den Anderen!

Zu Viert, mit meinen Leidensgenossen aus dem IT Abteil und einer Bekannten der Studentin ging es dann nach Frankfurt zum Hauptbahnhof. Dort sollte um 2:24 Uhr ein ICE Richtung Mannheim fahren. Der dortige Service Point war hoffnungslos überlaufen und so beschlossen wir etwas zum trinken kaufen zu besorgen. Um 2:24 Uhr kam dann die Durchsage, der ICE ist 10 Minuten zu spät! Und tatsächlich fuhr kurz vor 2:40 Uhr ein ICE unter Beifall in den Hauptbahnhof ein.

Der Schaffner im Zug war eigentlich nur noch daran interessiert möglichst wenig aufzufallen, fragte aber noch nach den Fahrkarten, wollte die aber nur noch im vorbeigehen sehen. Natürlich wurde er aufgehalten und gefragt, wie es den weiterging. Für mich hatte er nur den Hinweis, ich sollte in Mannheim am Service Point nachfragen, wie ich nach Saarbrücken komme und auch sonst hatte er erschreckend wenige Informationen, wie es den wohin weitergeht. In Mannheim angekommen, gab es dann die nächste unangenehme Überraschung. Der komplette Bahnhof war zu! So gab es auch keinen Service Point an dem man was nachfragen konnte und man war nachts um 3 Uhr auf sich gestellt. Ich wusste, dass bis morgens um 6 Uhr nichts mehr in meine Richtung geht und dann würde ich in Kaiserslautern eine weitere Stunde warten. Also fragte ich noch ein paar umstehende, ob sie Richtung Kaiserslautern/ Saarbrücken müssten, hatte aber keinen Erfolg. Also nahm ich mir alleine ein Taxi, was bis nach Saarbrücken mehr als das Doppelte der Bahnfahrkarte Hamburg ? Saarbrücken kostete. Immerhin war ich dann um 5:15 Uhr endlich daheim angekommen.

 

Liebe Bahn AG.

Sie können sicher nichts dafür, dass es Unwetter gibt und das Bäume und andere Gegenstände auf die Gleise fliegen und die Oberleitungen abreisen. Dafür mache ich ihnen keinen Vorwurf, sehr wohl aber für die mangelnden bzw. nicht vorhandene Informationspolitik und das schlichtweg katastrophale Krisenmanagement. Wir leben im Zeitalter der Information und die Mitarbeiter der Bahn hatten keine. In Fulda standen sie in Trauben zusammen, wahrscheinlich um sich gegenseitig um schützen. Obwohl ihre Funkgeräte permanent quäkten hatten sie weniger Informationen, als die Reisenden die sich immer per Handy informierten. Somit konnten sie auch keine Informationen weitergeben und das Chaos nahm seinen Lauf. Es ist weder möglich mitten in der nach 2500 Menschen in Fulda in Hotels unterzubringen und es war der Bahn AG aus nicht nachvollziehbaren Gründen offensichtlich auch nicht möglich Schienenersatzverkehr für die beschädigten Teilstrecken einzurichten. Unmöglich finde ich aber dann den Verweis auf Bahnhöfe, die längst geschlossen sind bzw. das diese Bahnhöfe geschlossen werden, im sicheren Wissen da kommen noch Hunderte, die liegengeblieben sind.

 

Fazit:

 

Bei der Bahn gibt es offensichtlich kein funktionierendes Krisenmanagement, welches solche Fälle effizient und schnell löst und auch im Zeitalter der Informationstechnologie, weiß niemand irgendetwas was nicht in einem Fahrplan sowieso steht, der aber situationsbedingt schon lange keine Gültigkeit mehr hat. Hier kann man z. B. von den Amerikanern einiges lernen, die solche Situationen viel spontaner und besser managen anstatt einfach das normale Programm abzuspielen, festzustellen, dass das nicht funktioniert und dann plan- und hilflos dazu stehen, wie es die Bahn vertreten durch ihre Mitarbeiter tut.

 

P.S: Mittlerweile hat die Bahn die Taxifahrt Mannheim- Saarbrücken bezahlt! An dieser Stelle Danke, auch wenn ich für die Gesamtreisekosten bequem in knapp 2 Stunden hätte fliegen können.

Eines vorweg, eigentlich ist es die dritte Hauptstadt der USA, aber die zweite die ich besucht habe. Weihnachten 2007 haben wir in der heutigen Hauptstadt der USA, Washington (D.C.) verbracht. Mehr dazu bald hier.

New York
Mehr Vorhersagen: New York 30 day forecast
12
6
3
9